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Potęgowo On-line Potęgowo On-line


Potęgowo (deutsch Pottangow, kaschubisch Potagowo) ist der Name eines Dorfes und einer Landgemeinde in der polnischen Woiwodschaft Pommern im Powiat Słupski (Kreis Stolp).

Geographische Lage und Verkehrsanbindung
Das frühere Guts- und Bauerndorf Potęgowo liegt in Hinterpommern, etwa 30 Kilometer östlich von Słupsk (Stolp) zwischen der Łupawa (Lupow) und der Łeba (polnisch Leba) am Rande eines eiszeitlichen Talzuges, der vom Darsiner Bach durchflossen wird. 1 Kilometer südlich des Ortes verläuft die Landesstraße 6 (ehemalige deutsche Reichsstraße 2, heute auch Europastraße 28) von Stettin nach Danzig. Im Norden des Dorfes befindet sich der Bahnhof an der PKP-Linie 202 von Stargard Szczeciński nach Danzig.

Ortsname
In alten Urkunden erscheinen die Ortsbezeichnungen Pottegow, Pottingowe, Pottenkow und Pottenkaw. In der Musterrolle von 1523 wird Peter Puttkamer tho Pottegaw genannt.
Nur 30 Kilometer südostwärts in der Woiwodschaft Pommern befindet sich ein weiterer Ort namens Potęgowo, früher im Landkreis Neustadt (Westpreußen) gelegen (deutscher Name Potengowo (Gemeinde Linde)).

Gmina Potęgowo (Potęgowo Commune)
Geographische Lage: 54° 29' N, 17° 29' O
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Landkreis: Słupsk
Einwohner: 1416
Gemeindeart: Landgemeinde
Gemeindegliederung: 24 Schulzenämter
Fläche: 227,92 km2
Einwohner: 7111 (30. Jun. 2013)
Bevölkerungsdichte: 31 Einw./km2
Gemeindenummer (GUS): 2212072

Geschichte
In Pottangow befand sich der bedeutendste Burgwall im Landkreis Stolp. Er lag westlich des Dorfes auf einem Bergvorsprung, an dem vom Darsiner Bach durchzogenen Tal, das früher ein schmales Seebecken darstellte. Zur Landseite hin war ein Wall aufgeworfen, den der Volksmund mit Schlotkenberg und Schwedenschanze bezeichnete.
Pottangow war ursprünglich ein Vorwerk von Darsin (heute polnisch: Darżyno) und hat dessen Schicksal weitgehend geteilt. In der Familiengeschichte derer von Puttkamer werden Darsin und Pottangow zwischen 1428 und 1684/86 als Besitz dieser Familie definiert. Mit dem dann erfolgten Verkauf an die Grumbkows wurden sie dem Besitzkomplex Lupow (Łupawa) angegliedert.
Mit dem Güterkomplex von Lupow kam Pottangow an die Bonins. Erst seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde Pottangow als eigenes Gut angesehen. 1827 erbte es Otto Heinrich Ferdinand von Bonin zusammen mit anderen Gütern im Landkreis Stolp. Seit 1855 war die Besitzschaft Lupow mit Darsin und Pottangow Fideikommiß.
Die letzten Besitzer auf Pottangow waren Friedrich von Bonin († 1877) und Ernst von Bonin († 1931). Danach wurde das 415 Hektar umfassende Gut aufgesiedelt. Das Restgut übernahm Karl zum Winkel.
Vor 1945 war Potttangow eine Landgemeinde innerhalb des Amts- und Standesamtsbezirks Grumbkow (Grąbkowo) im Landkreis Stolp im Regierungsbezirk Köslin der preußischen Provinz Pommern. Pottangow bildete einen eigenen Gendarmeriebezirk, war amtsgerichtlich jedoch nach Stolp orientiert. Bis 1945 gehörten zur Gemeinde Pottangow die Ortschaften Pottangow-Bahnhof, Pottangow-Postamt und Pottangow-Siedlung.
1939 lebten hier 647 Einwohner in 170 Haushaltungen bei 32 Wohngebäuden.
Am 9. März 1945 wurde Pottangow von Truppen der Roten Armee besetzt. Nach Übergang des Ortes in polnische Verwaltung setzte die Vertreibung der heimischen Bevölkerung ein. Pottangow erhielt den polnische Ortsnamen Potęgowo.
Später wurden in der Bundesrepublik Deutschland 423 und in der DDR 95 aus Pottangow vertriebene Ortsbewohner ermittelt.
Der Ort ist heute ein Teil der gleichnamigen Gmina im Powiat Słupski in der Woiwodschaft Pommern (bis 1998 Woiwodschaft Słupsk). Hier wohnen heute mehr als 1400 Menschen.

Kirche
Vor 1945 war die Dorfbevölkerung von Pottangow überwiegend evangelischer Konfession. Im Jahre 1925 hatte der Ort 33 katholische Bewohner (12,7 %). Pottangow war in das Kirchspiel Schurow (heute polnisch: Skórowo) eingegliedert, zu dem auch Bonkow (heute nicht mehr existent), Darsow (Darżewo), Groß Runow (Runowo), Karlshöhe (Chlewnica), Klein Gluschen (Głuszynko), Laaske (Laska), Langeböse (Pogorzelice), Schidlitz, Schurow (Skórowo), Vangerske (1938–1945 Wiesenberg, heute Węgierskie) und Zechlin (Żychlin) gehörten.
Die Parochie Schurow, die 1940 insgesamt 3816 Gemeindeglieder zählte, lag im Kirchenkreis Stolp-Altstadt im Ostsprengel der Kirchenprovinz Pommern der Kirche der Altpreußischen Union. Letzter deutscher Geistlicher vor 1945 war Pfarrer Heinz Suhr. Heute liegt Potęgowo im Einzugsbereich der evangelischen Parochie der Kreuzkirche in Słupsk (Stolp) in der Diözese Pommern-Großpolen der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Heute leben überwiegend katholische Einwohner in Potęgowo. Der Ort liegt (weiterhin) in der Parochie (polnisch: Parafia) Skórowo (Schurow), nun im Dekanat Główczyce (Glowitz) im Bistum Pelplin (Erzbistum Danzig) der Katholischen Kirche in Polen.

Schule
In der im Jahre 1932 zweistufigen Volksschule unterrichtete ein Lehrer in zwei Klassen 99 Kinder. Eine zweite Lehrerstelle kam 1932 hinzu.

Gmina Potęgowo
Die Gmina Potęgowo mit Sitz im Dorf Potęgowo ist eine 227,92 km2 große Landgemeinde mit mehr als 7.000 Einwohnern am Südostrand des Powiat Słupski im Gebiet zwischen den Flüssen Łupawa (Lupow) und Łeba (Leba). Nachbargemeinden sind: Cewice (Zewitz), Czarna Dąbrówka (Scharz Damerkow), Damnica (Hebrondamnitz), Dębnica Kaszubska (Rathsdamnitz), Główczyce (Glowitz) und Nowa Wieś Lęborska (Neuendorf).

Gemeindegliederung
Die Gmina Potęgowo untergliedert sich in 24 Gemeindeteile (sołectwo):
Chlewnica (Karlshöhe)
Czerwieniec (Schierwenz)
Darżynko (Neu Darsin)
Darżyno (Darsin)
Dąbrówno (Schöneichen)
Głuszynko (Klein Gluschen)
Głuszyno (Groß Gluschen)
Grąbkowo (Grumbkow)
Grapice (Grapitz)
Karznica (Wendisch Karstnitz, 1938–1945 Ramnitz)
Łupawa (Lupow)
Malczkowo (Malzkow)
Nieckowo (Neitzkow)
Nowa Dąbrowa (Neu Damerow)
Nowe Skórowo (Neu Schurow)
Potęgowo (Pottangow)
Radosław (Hermannshöhe)
Runowo (Groß Runow)
Rzechcino (Rexin)
Skórowo (Schurow)
Warcimino (Varzmin)
Wieliszewo (Velsow)
Żochowo (Sochow)
Żychlin (Zechlin)
In diese Ortsteile sind weitere Ortschaften integriert: Gaje (Eduardshof), Grapiczki (Neu Grapitz), Huta, Malczkówko (Neu Malzkow), Nowina, Piaseczno (Fuchsberg), Poganice (Poganitz), Rzechcinko (Neu Rexin), Rębowo (Rambow), Węgierskie (Vangerske, 1938–1945 Wiesenberg) und Żochówko (Neu Sochow).

Literatur:
Karl-Heinz Pagel: Der Landkreis Stolp in Pommern. Lübeck 1989, S. 786–789 (Ortsbeschreibung Pottangow; PDF)




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